Solo-Exhibtion
ALBERT MAYR “Parcour”
28.03. - 16.05.2026
Die Kuratorin Nataša Berk bezeichnete Albert Mayr treffend als „Poeten des Augenblicks“ - einen Künstler, der an der Schnittstelle von Sound, Medienkunst und Installation arbeitet und den Alltag in lebendige Skulpturen und performative Momente verwandelt.
Mayrs Arbeiten verschmelzen Klang, Bewegung, Zeit und Raum zu intensiven, ortsgebundenen Erfahrungen. Durch minimale Eingriffe in vertraute Gegenstände oder Handlungen verschiebt er deren Bedeutung und öffnet neue Wahrnehmungsräume. Seine Werke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Funktionalität und Dysfunktionalität, zwischen Gewöhnlichem und Ungewöhnlichem. Indem er scheinbar Selbstverständliches subtil verändert, schärft er unseren Blick für das Übersehene und lädt dazu ein, die Welt bewusster und differenzierter zu erleben.
Im Kunstraum Perg zeigte Mayr, begleitet durch eine Soundperformance am Eröffnungsabend, eine seiner audioassoziativen Skulpturen: eine Skulpur, die Partitur und Installation zugleich ist und die Betrachter*innen den Klang der Kollission erahnen lässt.
Über den Künstler
Albert Mayr (*1975) lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Neue Medien an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Peter Kogler. In seinen multimedialen, häufig performativen Arbeiten untersucht er die Beziehungen zwischen Klang, Raum und verkörperter Wahrnehmung. Ausgangspunkt sind oft Alltagsobjekte, die er durch minimale, bewusste Verschiebungen in klangliche und räumliche Situationen transformiert.
Foto (c) Anna Breit
Bilder vom Eröffnungsabend und Ausstellungsansichten: